28. März 2013
von Peter
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Neighborhood Watch #1

I’ll start to internationalise Autimate a little with peeks over the Austrian Border. I’ll start with Tudor Erdősi playing with Hallodigaz-e? from Budapest.

Introduce yourselfe.

I started Ultimate in 1993, when i was 12 years old. I was member of the first Hungarian champion club in 2003 (Hallodigaz-e?) and i was member of the Austrian-Hungarian team in WUGC in Turku, 2004 (with Gregor Szith).

Describe your role in Hungarian Ultimate.

I finished my studies as sport-teacher in 2009. I was the frist official captain of the Hungarian mixed national team in 2009 and since 2011 i am the leader of Hallodigaz-e?. from 2012 september i am teaching Ultimate on the Hungarian sport university and on 2 more Universities! So we’ll have a lot of young rookies in Hungarian Ultimate…

Where will we see Hungarian teams this summer.

In 2013 2 teams will go for Beach European Champs (open, and masters).
The first priority will be the Grandslam Series (23 clubs from 8 countries; with Styrian high5 and Chuck Bronson as well). With Hallodigaz-e? we are going to Talampaya, Geneva, Swiss. And we want to reach xEUCF in Bordeaux as well, in Mixed division. I think there will be a Juniors Team (Open U20) in Cologne. The possibility is 90% it depends on the money.


Do you get any help, financial ore otherwise from governing bodies in Hungary?

The Hungarian Frisbee Association hopefully will reach the „official entity“ in our country this summer. If so we will be able to get cca. 5-10 000€/year from the sport governing body. We can use this money for coaching, and PE teaching in primary and secondary schools…

What are the newest developments in Magyar ultimate?

Our long term plan is to send in 2015 to the EU Champs teams in every divisions! Open, Women, Mixed, Masters and Juniors if possible. We have already very good connections with Universities and with the sports association of Universities. They will focus in the next years on Rugby and Ultimate with high preference!

thanks a lot.

27. März 2013
von Peter
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Paganello Ausblick 2013

Zwei große Glaubensgemeinschaften feiern zu Ostern in Italien nur 350km von einander entfernt ihr größtes Fest.
Die Katholiken feiern in Rom und die Scheibenjünger feiern in Rimini. Im Enthusiasmus der Pilger ähneln sich die Ereignisse, in Rom ist dieser jedoch durch jüngeres Personal neu entfacht worden wohingegen Paganello als große Pilgerstätte am absteigenden Ast zu sein scheint. Personalmäßig und zeremonienmäßig ändert sich in Rimini auch seit Jahren nichts. Einzig die teilnehmenden Teams werden weniger. 2011 waren noch 110 Teams im frühlingshaften Italien dabei 2013 nur mehr 64. Gesundschrumpfen nennt man das dann wohl.

Der Festivalcharakter geht vielleicht ein wenig verloren aber Top Spieler aus der ganzen Welt werden noch immer angezogen vom Wettkampf um die begehrten Sonnenschirme.

Österreich ist in der Gesamt Nationenwertung in der Turnierhistorie 4., noch vor der Gastgebernation. Die Catchup Juniors sind sogar gerade Titelverteidiger und werden es mindestens noch ein Jahr bleiben nachdem in diesem Jahr kein Juniorswettbewerb stattfindet. Ob der Sonnenschirm in Graz bleiben darf oder morgen in einem Kofferraum gen Italien reist ist mir nicht bekannt. Ich und alle aufmerksamen Drehscheibe Leser brennen auf Updates über den Verbleib der Trophäe.
2008  konnten die Flugsaurier den Juniorsbewerb gewinnen und 2009 den Titel sogar verteidigen.
Die Groove Connection konnte sich in grauer Vorzeit auch 2 mal den Titel im Openbewerb sichern (1993,1994).

Paganello ist bekannt für seine zusammen gewürfelten Teams, seien es die All-Star Teams die aus Übersee kommen seien es Europäische Spielgemeinschaften die auflaufen um die Amis Jahr zu fordern (UTI, Sexxxxpensive….).
In den letzten Jahren gab es einige erfolgreiche österreichische Pick Up Spieler die sich am Ende feiern lassen konnten.
Die Bollywood Swing Kings aus Belgien gewannen 2010 mit einigen heimischen Verstärkungen den Juniorswettbewerb und im letzten Jahr konnte Michi Zellinger mit Scandal (USA) den Sieg feiern.

Nach dem Erfolg letztes Jahr spielen heuer 3 Zellingers mit Scandal (Michi nur als Partysupport, Hannes und Mo). Der Kader ist nicht so gespickt mit weltbekannten US-Größen wie letztes Jahr, man darf aber wohl wieder auf eine Modenschau im Finale hoffen zumindest aber gepflegte Gesichtsbehaarung.

Mindestens zwei weiter Austro-Pick-Ups spielen noch in Rimini. Allerdings in der Mixed Division mit irgendwelchen Kanadiern wo man den Teamnamen nicht so exact weiß wie die anrüchigen Roundupspiele die bis ins letzte Detail geplant werden.

Das Österreichische Damen Beach Team startet die Vorbereitung für Barcelona unter der Leitung eines Dreigestirns (Babsi Helbich, Eva Lackerbauer, Waltraut Schachinger). Das Seeding als Fünfter zu halten wäre sicher ein Erfolg. In Rimini kann man sich noch mit Damen Nationalteams der Nachbarn aus Deutschland und der Schweiz messen. Für unser Team steht aber erstmal im Vordergrund sich zusammenzuspielen.

Im Mixed Bewerb treten zwei Österreichische Teams an. INNsiders geseedet an 8 und das Beach Nationalteam geseedet an 15. Der starke Auftritt der Tiroler im letzt jährigen Openbewerb (10.Platz) ist wohl der Grund für das gute Seeding welches in der Gruppe ein Zusammentreffen mit dem Titelverteidiger Made in U.S.S.R. garantiert.
Österreich Mixed, immerhin WM 8. 2011, ist nur im Mittelfeld des mit Juniorsteams aufgestockten Mixedbewerb geseedet. Ob die Tiroler Truppe die zum Spaß hinfährt oder das Nationalteam für das im Herbst schon Tryouts stattfanden am Ende vorne liegen wird werden wir bei der Osterjause in Österreich sicher gespannt verfolgen.
Auch von Interesse wird das abschneiden des Nationalteams gegenüber den Auswahlmannschaften aus Deutschland, Belgien, Irland, Schweiz und Frankreich sein. Mit Belgien misst man sich schon in der Gruppe. Für die von Göran und Jackxon geleitete Truppe ist es ebenfalls der Aufgallop für die Beach-EM im Sommer.

Im Vorfeld habe ich mir Rat vom immer wieder gerne gesehenen Autimate Gastautor Jason geholt und der hat ungefragt Endplatzierungstips für die Österreichischen Teams abgegeben. Ich lasse mich da natürlich nicht lumpen und werde dagegenhalten. Ich bin sehr gespann wer am Ende besser rät. Wir beide wissen natürlich nur wenig über die Zusammensetzung der Österreichischen Teams und gar nichts über andere Teams.

Jason: AUT Women 9., INNsiders 14, AUT Mixed 15.

Peter: AUT Women 7., AUT Mixed 9., Innsiders 11.

Wenn man beim Ostereiersuchen mal Pause machen muss oder einem der Schinken bei den Ohren raus kommt kann man gemütlich zu Hause einige Spiele ansehen. Strizna bietet diesen Service an. Strizna zeigt übrigens auch die EBEL (Erstebank Eishockey Liga), genauso wie Laola1 (kleiner Wink mit dem Zaunpfal).

Schlechtes Gewissen habe ich auf Grund meiner Unwissenheit diesmal auch ausnahmsweise keines weil die Herren und Demen bei SkydMagazine auch nicht viel schlauer sind als ich.

Am Ball bleiben kann man bei Get Horizontal und wenn man die auf Facebook sekiert kann man sicher Updates zu den Österreichischen Teams bekommen

 

Fotos www.paganello.com

25. März 2013
von Peter
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Weg zur EYUC 2013 Open U20

Am Wochenende vor Ostern waren Großkampftage fürs österreichische Juniors-Ultimate.
Die heiße Phase in der Vorbereitung für EYUC in Köln hat mit Trainingslagern für alle 4 Teams begonnen.

Mit Hilfe der finanziellen Unterstützung der BSO und den neuen ans professionelle grenzende Strukturen im Juniorsultimate schafft es Österreich erstmals in allen Divisionen vertreten zu sein. Damit steigen wir in die Liga der großen europäischen Ultimatenationen wie Deutschland, GB und Schweden auf.

In nächster Zeit werde ich Spieler aus den U-Teams zu Wort kommen lassen um einen Einblick in die Entwicklung des österreichischen Juniorsultimate zu geben. Als erstes steht mir Phillip „Pippo“ Krail Rede und Antwort. Er ist einer der erfahreneren U-20 Spieler und gefürchteter Handlerverteidiger bei den INNsiders.

Bitte stell dich vor.
Ich bin Philipp und spiele seit zwei ein halb Jahren bei meinem Verein den INNsiders in Kundl und zuletzt mit dem U20 Nationalteam bei der WJUC in Dublin.

Wie ist deine Rolle am Feld und speziell im U20 Team?
Im U20 Team bemühe ich mich sehr um die Stimmung aufrecht zu halten und dafür zu sorgen dass immer alle ihr bestes geben. Am Feld ist mein Platz auf der Defenseline, wo ich mich so richtig austoben kann und die Scheibe fürs Team holen kann. Aber ich fühle mich auch in der Offense als Cutter sehr wohl.

Wie war dein erster Kontakt zum Ultimate?
Das habe ich meiner Schwester zu verdanken, weil sie so begeistert war, dass dieser Teamsport ohne Schiedsrichter gespielt wird und auch ein großer Wert auf den „SPIRIT“ gelegt wird. Also nahm sie mich zum Training mit und es gefiel mir so gut, dass ich den Einzelsport segeln sofort gelassen habe und mich von nun an nur mehr dem Teamsport widmete.

In Kundl gibt es ein eindrucksvolles Juniorsprogramm, bitte erklär mir wie sich das entwickelt hat.
Als die OLD SOX das Frisbee spielen in Kundl lassen wollten, trafen sich immer mehr Jugendliche zum werfen und so wurden sie schließlich von den älteren Spielern gecoacht und zum Team INNsiders heran geformt. Es gibt aber auch das Projekt WOGOS, wo man in den Turnstunden von Schulen versucht neue Spieler/innen für diesen Sport zu begeistern und für das Team zu gewinnen. Momentan bemüht sich die Next Generation (Nachwuchsteam von den INNiders) um neue Spieler zu gewinnen.

Welche Trainingsmöglichkeiten hast du über die Woche bzw. übers Jahr?
Im Freien haben wir zweimal wöchentlich Training(Open, Damen und Mixed) und im Winter trainieren wir wie im Sommer alles in der Halle.

Wie schaut die Vorbereitung auf die EM fürs U20-Team aus?
Letztes Jahr hatten wir ein Tryout in Graz und heuer war das erste Trainingslager in Kundl, wo wir speziell Zonen-Offense und Defense trainierten. Wir werden noch ein Trainingslager, das Turnier in Kumberg und vielleicht den Banana Cup in Aš als Vorbereitung für die EM in Köln spielen.

Gibt es Spieler in eurem Team die schon U Erfahrung haben?
Es gibt 7 Spieler die letztes Jahr mit mir bei den U20 Weltmeisterschaften in Dublin gepielt haben, außerdem ist noch Verstärkung aus der U17 vom letzten Jahr dazu gekommen und erfreulich ist auch, dass wir wieder mehr Wiener im Team haben.

Wie hast du von den U Turnieren profitiert?
Ich lernte auch in kritischen Situationen ruhig zu bleiben und meine Defense wurde durch das hohe Niveau auf den Turnieren um vieles besser.

Auf wen müssen eure Gegner besonders achten?
Unsere Aufbauspieler sind extrem sicher und treffen meist die richtigen Entscheidungen, aber auch unsere Defense wird so manche Gegner vor große Probleme stellen.

Was ist euer Ziel bei der EM?
Ich möchte dem Team keinen großen Druck machen sondern will, dass wir als eine Mannschaft gut zusammen spielen und mit dem Team die schwierigen Aufgaben lösen die auf uns zukommen werden, eine gute Platzierung bei der EM in Köln will aber natürlich jeder erreichen.

Was hast du in der Saison noch außer der EM vor?
Mein größtes Ziel für diese Saison ist der OPEN-Staatsmeistertitel mit den INNsiders, und dass wir uns für die CEL qualifizieren. Natürlich auch die Club-WM 2014 in Italien. Die EM ist mir aber auch sehr wichtig und ich werde alles fürs Team geben um eine Platzierung im Spitzenfeld zu erreichen.

27. November 2012
von Peter
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Fokus Juniors #1 Sarah Bretschko im Interview

Nach dem riesen Erfolg bei den EYUC 2012  in Dublin mit dem Europameistertitel für die U17 Damen hier im Interview Sarah Bretschko.
Einen ausführlichen Bericht aus Dublin findet man auf der Juniors Seite die, wie die meisten Juniors selber, von Catchup betreut wird.

Bitte stell dich vor.
Ich bin Sarah aus Graz, 15 Jahre alt und spiele und liebe Ultimate seit guten zwei Jahren mit Catchup, undiscovered, den eyecatchers und zuletzt auch im U17 Nationalteam als Captain.

Wie war dein erster Kontakt zum Ultimate?
Vor fast drei Jahren hat uns unsere damalige Lehrerin (Kati Nesper), die selbst bei den eyecatchers spielt, im Unterricht Ultimate gezeigt und ist mit uns zum Schulcup gefahren. Dort hab ich mir zum ersten Mal gedacht dass das ein cooler Sport sein könnte und die Woche darauf begonnen zum Wogos Training zu gehen.

Catchup hat ein imposantes Jugendprogramm aufgebaut, wie war da die Entwicklung?
Das Catchup Basistraining gibt’s schon länger, das Jugendprogramm speziell seit 2008. Da fand das erste sogenannte Club Agil Training (eine unverbindliche Übung eines Grazer Gymnasiums) statt, das sich dann zum Wogos Training und später zum heutigen GUN Training weiterentwickelte.  Das GUN Projekt ist die Weiterführung des Wogos Projekts (das in Graz in dem Sinn nicht mehr läuft). GUN steht für Graz Ultimate Nachwuchs. Das Training unterscheidet sich nicht im wesentlichen vom früheren Wogostraining außer dass es nun von drei relativ jungen Catchupspielern (Wenzel, Yannick und Luca) geleitet wird und die erfahreneren Juniors nicht mehr daran teilnehmen dürfen. Richtig was weitergegangen ist, seit es ein paar Leute gibt die hinter der Sache stehen, motiviert und engagiert sind, und einfach alles tun um uns Jungen was beizubringen, uns ins Catchup Programm zu integrieren, mit uns auf Turniere zu fahren und und und.

Was hast du für Trainingsmöglichkeiten in Graz?
Jetzt im Winter gibt’s Damen, Mixed, Juniors und Lauftraining, alles bis auf letzteres in der Halle und alles einmal wöchentlich. Auch noch zu erwähnen ist das GUN Training für alle die neu zum Ultimate kommen oder noch nicht so viel Erfahrung haben.

Erstmals gabs 2012 ein U17 Damen Nationalteam wie war die Vorbereitung fürs große Ziel Dublin?
Im Herbst 2011 gab es zwei Tryouts, die in unserer Division eher schon Trainingslager waren weil wir ja nicht wahnsinnig viele Mädls waren. In der eigentlichen Vorbereitungszeit spielten wir dann zwei Turniere (Winterleague und Kumberg) und hatten noch zwei Trainingslager, auf denen wir als Team zusammenwuchsen und verschiedene Taktiken und Techniksachen übten.

Im Sommer kam dann das Highlight WJUC , wie wars eine Woche lang Frisbee zu spielen?
Es war unfassbar geil. Die Stimmung zwischen den Österreichischen Nationalteams, die Stimmung überhaupt auf so einem Riesenevent, gegen so viele Nationen spielen, und natürlich der Titel, es war einfach einzigartig. Außerdem hat auch das mit den Coaches, Organisatoren, Betreuern und unserer Physiotheraupeutin bestens funktioniert. Überhaupt hätten wir den Meistertitel ohne der Genialität von Valen, Babsi, Irene (unseren Coaches) und Steffi (unserer Physiotheraupeutin) niemals geholt.

In der ersten Turnierphase wart ihr in einer Gruppe mit  U20 Mädels Teams, wie wars gegen die erfahreneren Teams zu spielen?
Natürlich war es teilweise deprimierend, aber die meiste Zeit war es cool zu merken dass da was geht, und dass wir uns von denen richtig viel abschauen können. Der Sieg gegen Israel war natürlich ein Extrazuckerl.

In der zweiten Turnierphase gings gg. die anderen beiden U17 Teams Great Britain und Deutschland. Nach einer recht klaren Niederlage gg. GB und zwei Comeback Siegen gg. Deutschland wart ihr dann im  EM-Finale. Man munkelt du hast hast durchgespielt?
Die erste Halbzeit nicht, die zweite dann schon. Es war ein cooles Spiel, wir waren zuerst 3:0 hinten und haben dann auf 5:4 aufgeholt, und als wir dann merkten dass wir das gewinnen können gings erst richtig los. Die zweite Halbzeit war ein Traum, Leute die vorher noch keine Punkte gemacht haben haben auf einmal gescored und wir haben echt nicht schlecht gespielt. Das Stadion und vor allem der Österreichische Fansektor waren natürlich herrlich! Und dann der Sieg…der Moment in dem Paula den letzten Pass gefangen hat, alle auf uns zugestürmt gekommen sind und die Freude größer nicht hätte sein können war unbeschreiblich.

Euer letztes Spiel kann man sich auf der WJUC 2012 DVD von Ultivillage anschauen, hast du schon Gelegenheit gehabt den Triumpf  noch ein mal zu erleben?
Das Finale hab ich schon gesehen, war ziemlich nervenaufreibend aber auch spannend und interessant sich selbst beim Spielen zuschauen zu können.

Wie geht’s mit dem U17 Nationalteam weiter? Spielt ihr geschlossen U20?
Geschlossen spielen wir nicht U20, es sind ein paar starke Leute aus Wien, Wels und Kundl dazugekommen und einige Mädls spielen wieder U17. Die Schlüsselspielerinnen aus Dublin werden aber auch nächstes Jahr bei der U20 EM dabei sein.

Beim Tryout für die Juniorsnationalteams 2013 waren über 120 Spieler, wie schlagkräftig schätzt du die Damenteams ein?
U20 kann glaub ich echt was reißen, wir haben wie gesagt richtig starke neue Leute dabei und die Chemie zwischen den Spielerinnen hat sofort gestimmt – das Potenzial ist da. Bei U17 hab ich nicht so viel zugeschaut, aber ich glaub wenn die Mädls sich über den Winter gscheit reinhauen und werden auch die keine schlechte EM hinlegen.

In welchem Team spielst du am liebsten?
Gemeine Frage. Im Moment zaht mich undiscovered am meisten, aber ich freu mich auch schon extrem aufs spielen mit dem U20 Nationalteam nächstes Jahr.

Wie unterscheidet sich deine Rolle im Team (Nationalteam, eyecatchers, undiscovered, Catchup)?
Es überschneidet sich alles ein bisschen, und ändert sich auch gerade – die Captainrolle werd ich mal für eine Weile ablegen und ich werd auch im Nationalteam nächstes Jahr anders als sonst mehr Stack spielen. Sonst bin ich überall eher im Handling, und habe eben eine mehr oder weniger wichtige Rolle im Team.

Was sind deine Ziele im Ultimate?
Erstens einmal der Staatsmeistertitel mit den eyecatchers holen natürlich, obwohl ich diese dabei nächste Saison leider nicht unterstützen kann. Noch einmal im Europameisterschaftsfinale stehen ist auch so ein Traum, und auf den Clubweltmeisterschaften spielen… In naher Zukunft werd ich aber mal an meinen eigenen Skills arbeiten, darauf werd ich jetzt nicht näher eingehen aber es gibt immer was zu tun. Und ich möchte diesen Sport so lange wie möglich weiterspielen, neuen Leuten nahebringen und ihnen zeigen dass es nichts besseres gibt als die Frisbeecommunity und sich für Erfolge in diesem Sport reinzuhauen!

 

Foto Credit:
ÖFSV und Martin Hörmandinger

 

27. November 2012
von Peter
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Frisbee Historie #1 Wie kam Spin zu Stande?

Spin feierte in diesem Jahr 20 jähriges Gründungsjubiläum und 10 jähriges Turnierjubiläum von „Aus’gsteckt is“ in  Wolkersdorf. Gefeiert wurde das ganze mit einem Spiel zwischen den SPIN Legends und den SPIN Allstars. Aus diesem Anlass hier ein kleiner Ausflug in die Anfänge der Spin Historie direkt von Quelle vom SPIN Urgestein Frankie Katzer.

Die Wurzeln

Begonnen hat alles im Jahr 1989 auf der USI. Da gab es eine Einheit, genannt „Konditionsfördernde Spiele“, geleitet von einem Herrn namens Wolfgang Pollany. Und dieser besagte Herr zeigte uns, wie man Frisbee auch als Mannschaftssport betreiben kann. Dies begeisterte die Mehrzahl der Beteiligten, so dass sich diese jungen Leute kurze Zeit später auf die Donauinsel begaben, um selbiges Spiel unter freiem Himmel zu spielen. Ohne wirkliche Regeln – die gedachte Linie zwischen zwei Bäumen oder Mistkübeln diente als Endzonenlinie – wurde fleißig und mit viel Begeisterung den Scheiben nachgejagt. Eines Tages gesellte sich ein junger Mann zu uns, der darum bat, ein wenig mitspielen zu dürfen.War ja kein Problem. Nun, wir waren jedenfalls sehr erstaunt, in welch wunderlichen Varianten die Scheibe geworfen werden konnte. Nach ca. 5 Minuten verabschiedete er sich dankend und ging von dannen. Heute wissen wir, dass „El Imperator“ Christian Leitner himself uns damals die Ehre gab. Es begab sich weiters, dass einer unserer Mitspieler, Reinhard Patels sein Name, von einem seiner Bekannten angesprochen wurde.
Er habe gehört, wir spielen Ultimate Frisbee und ob wir nicht Lust hätten, an den Österreichischen Meisterschaften (ÖM) teilzunehmen. Es gibt da eine Mannschaft, die Bledrunner, „die sind so schwach, die schlagt’s sicher“. Wir waren natürlich mit Feuer und Flamme dabei, überlegten wie wir uns nennen sollten und kamen auf die glorreiche Idee: Flying Circus! Nun, Reinhard Patels übernahm unsere Meldung und musste feststellen, dass es seit ca. 3 Monaten in Innsbruck ein Team gab, das bereits Flying Circus hieß. Tja, Reinhard fiel spontan als neuer Name „Vienna Hunchbacks“ ein, und so hießen wir fortan auch.
Nun, die für uns erste ÖM im Jahr 1991 – damals noch in 3 Turnieren ausgetragen: Südstadt, Braunau und Innsbruck – verlief eigentlich gar nicht übel. Die vermeintlich schwachen Bledrunner entpuppten sich als ein routiniertes, übermächtiges Kollektiv, das uns gleich einmal mit 2:15 zeigte, wo der Bartl den Most herholt. Aber zum Glück gab es da noch Groove II, den Ableger des Meisters, der uns zwar auf alle Regelverstöße aufmerksam machte, dabei aber offensichtlich auf’s Spielen vergaß und uns einen deutlichen 15:2 Sieg einbrachte. Es blieb der Einzige.  

Die Abspaltung

Die Hunchbacks waren mit viel Eifer und Freude bei der Sache, aber halt mit wenig Spaß am Üben und Trainieren, was uns natürlich nicht viele Erfolgserlebnisse bescherte. Und so kam’s wie es kommen musste: die wenigen Ehrgeizigen, die wirklich Ultimate Frisbee spielen wollten und nicht nur Plastikscheiben schupfen, allen voran Michi Feuchtinger und Sophie Wolschek, gingen her, schrieben Flugblätter, hängten diese an der Uni aus und veranstalteten Probetrainings. Tatsächlich meldeten sich junge, dynamische und übungswillige Leute, so dass sich im Jahr 1992 eine eigene, neue Mannschaft herauskristallisierte: S. P. I. N. war geboren. Eine Halle wurde gemietet – jene in der Leberstraße, in der wir noch immer unsere Indoorsaison bestreiten – und fortan trainiert, was das Zeug hält. Wir meldeten uns zu Turnieren an, was als Neuling und Nachfolger der Hunchbacks ziemlich schwierig war. Es gab da eine Kontroverse in Innsbruck zwischen ein paar Grooves und uns Glöcknern, was uns zu „Hotelschläfern“ und irgendwie Außenseitern machte, aber immerhin gab’s eine kurze, aber doch recht erfolgreiche Turnierzeit: Hartberg (5. Platz), Innsbruck (6. Platz), Prinzersdorf (5. Platz – Didi Eicher wurde Diver des Turniers) sowie zwei ÖMs. Spieler waren damals Robert Cerny, Harry Ehold, Harry II, Didi Eicher, Andy Gössinger, Michi Feuchtinger, Frankie Katzer, Christian Sonnleitner, Alice Stütz, Michi Szeiler, Sophie Wolschek, Stephanie Wolschek und Markus Wittmann.  

Dornröschenschlaf  

Nach einem ziemlich erfolgreichen Start versandete SPIN. Turniereinladungen gab es für uns nicht, Spirit und Image wohl waren nicht die besten. So verließen nach und nach die Spieler den Verein. Robert, voll des Ehrgeizes, schloß sich zuerst den Blaumiesen und anschließend Groove Connection an, Michi Feuchtinger und Sophie wechselten ohne Zwischenstation zum Meister. Die Harris hörten auf, Didi kam immer seltener und blieb dann auch dem Training fern, so dass eigentlich nur noch ein kleiner Kern unentwegter übrigblieb:
Alice, Michi Sz., Markus, Andy und Frankie. Zum Glück konnte unser Hallentraining auch Spieler diverser andere Teams anlocken, so dass zumindest der Trainingsbetrieb aufrecht erhalten werden konnte. Michi spielte derweil auch bei den Grooves, Alice bei Yahoo. Im Jänner 1997 erhielten Michi, Alice und Frankie von den Bledrunnern das verlockende Angebot, doch mit zum Turnier nach Hartberg zu fahren. Nun, das ließen wir uns nicht zweimal sagen, fuhren mit, hatten viel Spaß und heimsten einen Sieg gegen die Mödlinger Raiders ein. Da auch die Bledrunner und KTB unter Personalmangel litten, gründeten sie gemeinsam mit SPIN eine Spielgemeinschaft. Nach langem hin und her nannten wir uns Irrläufer. Marietta kreierte sogleich ein herrliches Logo, das wir flugs auf Leiberl und Scheiben drucken ließen. Als Irrläufer nahmen wir an Turnieren in Hartberg, Prag (Spring), Bratislava, Ebensee (Scheibenholzer) und bei der ÖM teil.

Phönix

Im Sommer 1998, bei einem Mittagessen im Andino, kam von Robert der Vorschlag, doch wieder einmal als SPIN — die Punkte haben wir inzwischen weggelassen — an einem Turnier teilzunehmen.
Bei Whose Baby 1998 in Prag heimste eine Mischung aus SPINs und Mental Discorders den Turniersieg ein. Und, im Februar 2000 war es dann endlich soweit: SPIN, inzwischen mit den Bledrunnern angereichert, erwachte aus dem Dornröschenschlaf, meldete sich beim FrisBEERcup 2000 in Prag an und stieg somit Phönix aus der Asche gleich wieder in das Ultimate-Geschehen ein. Seither wächst die Zahl der Mitglieder, wir touren durch ganz Europa (von Wien bis Prag, von Lissabon bis Rostock) und haben jede Menge Spaß und Freude. Viele, die mit uns spielen und trainieren, sind Weltmeister im Zuprosten, veranstalten legendäre Zug-Parties, Frisbeeabende und vieles mehr.

Text: Franz Katzer
Fotos: ZerPixelt

7. November 2012
von tobio
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Ultimate und Udons Österreichisches Nationalteam bei den Worlds in Japan

Diesen Sommer fanden in Osaka in Japan die Weltmeisterschaften statt, Teams aus rund 20 Nationen wurden erwartet und auch wir Österreicher konnten dank BSO-Förderungen ein (Open) Team stellen.

 

Die Vorbereitungen liefen gut, durch das Engagement von einigen Enthusiasten (Michi Zellinger, Schlumpf Huber, Dave Huter u.a.) war heuer eine gute Vorbereitung inkl. Tryouts, Turnieren u. Trainingslagern möglich, in dieser Form ein Novum im Österreichischen Ultimate.

Ein erfolgreiches Team braucht gute Führung und darum wurde mit Robert Pesch von den deutschen Rekordmeistern Feldrennern ein erfahrener Mann als Nationaltrainer engagiert.

Für die meisten war es die erste Reise nach Japan und die Aufregung wurde im Flieger mit etwas Gin und Whiskey weggespült. 9000km später landen wir am Kansai Airport, in der Bucht von Osaka.

Die Spiele beginnen und die Stimmung im Team ist gut, viele Spieler kennen sich seit Jahren und man ist glücklich in Japan zu sein.

Severin Grußmann sorgt mit seinem Fachwissen über die japanische Kultur und diverse Fitnessriegel immer wieder für Erheiterung und alle freuen sich darauf endlich zu spielen!

 

Im Pool mit uns sind Japan, Großbritannien, Neuseeland und Hong Kong, alles Gegner wo man sich Chancen ausrechnen darf. Mindestziel war der 3. Platz, um in den Powerpools mit den großen Nationen spielen zu können.

Wir beginnen das Turnier gegen Japan, die Stimmung ist toll, weil zahlreiche japanische Fans zuschauen. Es ist ein Erlebnis gegen die flinken Japaner zu spielen, die man sonst nur von Youtube Clips kennt. Wir vergeben einige Offenses mehr als die Japaner, die bei böigem Wind bei weitem nicht tadellos spielen. Das gefühlt knappe Match endet 17-9 für Nippon und die japanischen Fans sind begeistert.

Gegen Hong Kong fahren wir einen lockeren 17-5 Sieg ein, das ist gut für’s Selbstvertrauen.

 

Als nächstes steht GB auf dem Programm, unsere Devise ist stark beginnen und das Match nicht außer Reichweite kommen zu lassen. Wir beginnen stark, es steht 4:4 und der eine oder andere jüngere Brite erinnert sich wohl an Southampton 2007. Es geht Wind und da zeigt sich dann wer seine Hausaufgaben gemacht hat: GB zieht weg und wir finden immer neue, kreative Arten die Scheibe zu verlieren, Drops, Verwürfe, Missverständnisse, nichts wird ausgelassen.

Was sich hier zeigt sollte symptomatisch für das weitere Turnier sein: Teams wie GB, GER und auch Neuseeland haben die Basics gut drauf, Wurf- und Fangtechnik, Cutten und mentale Disziplin. Wir haben viel Talent auf dem Roster aber bei den Basics happerts gewaltig, jeder hat sich seine eigene, manchmal schlampige Wurf- und Fangtechnik angewöhnt und der Wind entblößt diese Schwäche gnadenlos. Auf diesem Level ist es einfach nötig, dass manche Spieler fehlerfrei Spielen, 1 Turn pro Spieler ist meist zuviel, mehrere sowieso. Wir müssen schmerzhaft lernen, dass man so gegen die großen Nationen kein Spiel gewinnen wird.

 

Es zeigt sich auch, dass wir mit dem neuen 4-3 System nicht zurechtkommen, das zu Turnierbeginn vom Coach als Taktik ausgegeben wurde. Die wurfstarken Handler verblassen im Aufbau, wo sie fast nur mehr dumpen und swingen und von den Mitte Spielern wird verlangt viel Verantwortung zu übernehmen und die Scheibe schnell in die Endzone zu bringen. Sondertrainings werden eingelegt und Besprechungen, man will die Taktik unbedingt umsetzen und das Ruder noch herumreißen.

Das Spiel gegen Neuseeland sollte uns zeigen, dass wir nicht geschafft hatten, was wir uns vorgenommen haben: Wir verlieren gegen die disziplinierten Kiwis mit 16:10 und sind nun Pool 4ter und somit unten.

 

Der Lichtblick durch alle Spiele ist die sehr starke Defense: Unsere athletischen und oft großgewachsenen Spieler bereiten so gut wie jedem Gegner Probleme und wir holen viele Turnovers. Das Problem ist eindeutig die Offense, wo wir gegen GB ca. 20-25 Turnovers schaffen (wir haben begonnen mitzuzählen), ganz einfach zuviel, wenn man ein Spiel gewinnen will.

So geht man etwas frustriert aus Spielen, wo eine tolle Defense-Leistung durch eine stumpfe und schlampige Offense entwertet wird.

 

Wir gewinnen dann 3 Spiele recht einfach gegen Singapur, die Philippinen und Italien (wo Davide bei einem Groundcheck die Scheibe verliert und ausnahmsweise keinen seiner Teammitglieder dafür verantwortlich macht).

Dann die Revanche gegen Neuseeland: Um es kurz zu machen, die selben Fehler führen zu Turns und wir verlieren wieder, dieses Mal 17:12.

 

Als letztes steht Frankreich auf dem Programm, es geht um den 11. Platz. Wir führen in diesem Spiel und geben es aber noch aus der Hand. Bei diesem letzten Spiel sind Missstimmung und Demotivation im Team zu spüren. Für viele waren die Tage zuvor einfach zu frustrierend, man wollte und konnte doch nicht.

Das Spiel endet 16:13 und wir gehen mit hängenden Köpfen vom Platz.

 

Was kann man positives von dieser WM mitnehmen?
Die Japaner sind ein interessantes Volk, das Land auf jeden Fall eine Reise wert. Der eine oder andere hatte noch die Gelegenheit nach dem Turnier ein paar Tage dranzuhängen. Wir besuchten noch ein paar Sehenswürdigkeiten und genossen das Japanische Essen. An die Udons, dicke, sehr leckere japanische Nudeln in Suppe denke ich jetzt noch öfter.

 

Das Team hat meiner Meinung nach lange die gute Stimmung gehalten, trotz „underperforming“ und erst gegen Ende kippte die Stimmung. Es ist mir persönlich ein Rätsel, wie sich ein so talentiertes Team trotz guter Vorbereitung so unter seinem Wert schlagen konnte und darum ist auch dieser Bericht nicht sonderlich positiv ausgefallen, es war schlicht und einfach ernüchternd.

 

Die teaminterne, zuvor rege Kommunikation ist nach der WM abgestorben und die Zukunft des Projekts AUTO also Austrian Ultimate Team Open scheint ungewiss.

Mehr Infos zum Japanaufenthalt gibts noch bei Matsls Blog und bei Mos Youtubeberichten.

 

Tobias Obermayr

12. Oktober 2012
von Peter
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MÖStM 2012 Strebesdorf

Nachdem sich zuerst kein Team bereit erklärt hatte den Bewerb auszutragen, hat schließlich der größte Wiener (warscheinlich auch Österreichische) Verein „Ultimate für die Jugend“ die Organisation übernommen. Ultimate für die Jugend hat so viele Mitglieder (hunderte) weil jedes Kind das beim Schulcup in Wien teilnimmt Mitglied wird, ich weiß nicht ob die Konstruktion in Graz genau so ist?
Aktive, an der Organisation beteiligte, Mitglieder gibt es wohl nur zwei.
Das zukünftige Ehepaar Malik / Leinwather, die löblicher Weise jedes Jahr den Schulcup schupfen und eben auch die MÖStM 2012. Sie spielen aktiv, wenn die Kinder aus dem gröbsten draußen sind, auch beide bei den 2012 siegreichen Soul Gringos.

Laut eigener Aussage wurde die Orga für die MÖStM primär deswegen übernommen weil das Mädels Line-Up der Gringos am Reservetermin nicht so erfolgsversprechend ausgesehen hätte. Ein schlagender Grund, der Erfolg gibt den Organisatoren recht, das es allerdings so weit kommen muss, dass ein organisatorisch, alleine wegen der Anzahl der Leute, so limitierter Verein die MÖStM übernehmen muss weil sich sonst niemand meldet ist traurig.

Der neue Modus wo sich nur 8 Teams angesprochen fühlen beim Aufruf zur Orga, zum Zeitpunkt der Ausschreibung eigentlich nur 6 ist problematisch! Nächstes Jahr oben vertreten werden sein EÖFC zwei mal mit 3 Turnieren im Jahr, Catchup zwei mal mit 4 Turnieren im Jahr, Innsiders die auch ihr Turnier und wie die Grazer ihre diversen Juniorsgeschichten haben und Wunderteam die die Mixed ÖM, im alten Modus mit größerem Aufwand als jetzt, in der jüngsten Vergangenheit (2008 +2009) veranstaltet haben. Ich folge daraus das sich zur Organisation der MÖStM 2013 niemand von Haus aus berufen fühlen wird. Freiwillige vor!

Ich schweife ein wenig ab, es geht mir dann um die Kritik an der Orga, die vielleicht berechtigt ist die man aber teilweise einfach stecken lassen sollte. Natürlich muss man hinterfragen ob es eine gute Idee war neben der, in diesem Jahr nicht so prominent präsentierten und deswegen wohl auch nicht so heiß umkämpften, Juniors ÖM bei einer schwachbrüstigen Orga noch einen Schülerbewerb am Sonntag durchzuführen. Für Jugendförderung sind Alle und das die in Wien nicht so toll funktioniert wie andernorts wissen auch Alle. Der Versuch an diesem Wochenende viele an unserem Sport interessierte Schüler zum Mixed ÖM Finale zu bringen ist wohl nur am Wetter gescheitert.

 

Ich entschuldige mich nochmal, das dass gerade ein wenig wirr wird. Was ich sagen will: Seits froh das die MÖStM überhaupt jemand organisiert hat. Die Spielfelder waren für den europäischen Standart glaube ich angemessen groß……

Am Feld Samstag

In der Gruppe A zeigte sich ein Klasseunterschied zwischen den Teams die für das Halbfinale gebucht waren, Soul Gringos und upsadaisy und den Teams die den Abstieg verhindern wollen W.underteam und undiscovered. Im Spiel der Favoriten konnten die Soulgringos sich nach Punkten klar durchsetzten (12:8). Das Spiel war geprägt von Phasen in denen ein Team total dominierte und das andere reihenweise Fehler beging. Nach einem 3:0 Blitzstart der Gringos konnten die Daisies sich bei einem Timeout sammeln und auf 2:3 verkürzen nur um die nächsten 5 Punkte wieder SG zu überlassen. Es machte den Eindruck das die PArtie am Sonntag auch einen anderen Sieger haben könnte. Im Spiel zwischen W.underteam und upsadaisy kam es zum Familienzwist nachdem Benji Taubald seinen Sohn Jakob erst im Bezug auf die „Distance“ Regel beleheren wollte um sich in der Folge auszählen zu lassen.. Die Sideline brüllte vor Lachen es sollte aber einer der wenigen heiteren Momente des Daisies – Wochenendes bleiben. Platz 3 konnte sich das W.underteam sichern mit einer typischen vom 4er Schirm dominierten Partie in der undiscovered quasi immer die Scheibe hatte aber kaum Punkte machen konnte (11:3). In der Gruppe B sollte die erste Runde am Morgen alles entscheidende sein. Catchup konnte nach schlechtem Start gegen Cheek2Cheek aufholen und die Partie im Universe Point mit 10:9 für sich entscheiden. Phasenweise konnte C2C wirklich überzeugen, am Ende wollten aber keine Punkte mehr gelingen. Sportlich sicherte InnerCircle den 3. Gruppenrang gegen die Innsiders.

Zusammen gefasst: Soulgringos wirkten stabil, hatten sich als Turnierfavorit am Samstag präsentiert hatten aber noch Luft nach oben. UD zeigte sich verbessert zum Vorjahr und man konnte ihnen zutrauen den Gringos den Turniersieg streitig zu machen. Catchup zeigte phasenweise auch das Potential zum Staatsmeister. C2C präsentierte sich als wahres Mixed-Team das aus nicht so starken Einzelspielern wie die Konkurrenz um den Titel besteht aber stark zusammen arbeitet. Von den anderen Teams war am ehesten noch den, mitlerweile regulären, InnerCircle eine Steigerung zuzutrauen, vielleicht sogar ein Angriff aufs Halbfinale. Vom Überraschungsteam des Sonntags, Innsiders, war nach der Samstagsvorstellung nicht viel zu erwarten.

Am Grünen Tisch

Wie bei Mixed ÖMs üblich gab es wieder Vorkommnisse die einer nachträglichen Besprechung bedurften.
InnerCircle war zu den ersten beiden Partien mit nur 3 Damen angetreten. Grund war eine kurzfristige Absage und die designierte 5. Dame sollte erst ab der 3. Partie Zeit haben.
Die Gegner gingen unterschiedlich damit um. Innsiders spielten die erste Partie trotz interner Diskussionen mit 3 Damen auf der Line durch und verloren prompt.  Catchup spielte sobald ein enges Spiel oder gar eine Niederlage drohte in der Ofence mit 4 Damen was zur Folge hatte das InnerCircle zu 6. da stand. Die letzte Samstagspartie konnte InnerCircle regelkonform bestreiten, verlor allerdings gegen C2C klar mit 13:7.
Wie man mit dem Regelverstoß umgehen sollte war weder bei der Turnierleitung noch beim Verband klar. Es wurde entschieden die Kapitäne aller teilnehmenden Teams zu befragen ob IC disqualifiziert werden sollte. Alle sprachen sich dagegen aus also wurden noch die Innsiders gefragt ob sie gegen die Niederlage im ersten Spiel berufen möchten. Nach Teaminterner Diskussion entschieden die Innsiders, für viele überraschend, Einspruch gg. die Wertung zu erheben und  die erste Partie am Morgen gg. upsadaisy zu spielen. IC waren glaube ich froh noch im Turnier zu sein und sonnst schien sich niemand groß aufzuregen.
Die wahren Leidtragenden waren natürlich zwei Wochen davor im Halbfinale der MÖM ausgeschieden (Mosquitos, D&T) und sind nicht gefragt worden (nicht das das zu dem Zeitpunkt wünschenswert wäre).

Am Feld Sonntag

Am Samstag wirkte die Gruppe A deutlich stärker und die oft, auch von mir, wegen mangelndem sportlichen Wert kritisierten Viertelfinale (Innsiders – upsadaisy, W.underteam – Cheek2Cheek, SG – InnerCircle, Catchup – undiscoverd) schienen reine Formalitäten zu sein. Mein Haupt Kritikpunkt am Viertelfinale ist, wenn der Samstag schon egal fürs Endergebnis ist können gleich alle 16 Mixed-Teams an einem Turnier den Meister ausspielen. Das Argument, die ersten Partien haben keinen sportlichen Wert fällt meiner Meinung nach weg.

In den morgentlichen Partien traf C2C auf das vom Vorjahr nicht mehr wieder zu Erkennende W.underteam und Innsiders auf den „Wunschgegner“ upsadaisy. Das Wetter präsentierte sich anders als am altweibersommerlichen Samstag. Es nieselte immer wieder und auch ein leichtes Lüftchen war zu verspüren.
Zonenwetter!
Vielleicht, C2C war das allerdings herzlich egal und W.underteam wurde mit 13:3 abgefertigt und in den Kampf um die Relegation geschickt. WT gelang in der 2. Hälfte kein Punkt mehr.
Innsiders gg. UD begann 15 min später als eigentlich geplant. Grund war wohl ein Kommunikationsfehler am Samstag zwischen IS und der Turnierleitung. Für IS, die dachten das Spiel würde noch 15 min später beginnen, sollte das verkürzte Aufwärmen allerdings von Vorteil sein. Sie legten einen Blitzstart hin. UD schien das Selbstvertrauen am Sonntag zu Hause gelassen zu haben und reihte Anfängerfehler an Anfängerfehler. Beim Stand von 6:4 schienen die Daisies dann endlich wieder Anschluss gefunden zu haben, es blieb allerdings ein Strohfeuer. Demoralisiert von Kollisionen mit den eigenen Damen und den vielen unnötigen Fehlern wurde das Viertelfinale verloren. Endstand 13:8 für zum Samstag hin stark verbesserte Innsiders.

Im zweiten Slot kam es zur Neuauflage vom MÖM Finale undiscovered gg. Catchup. Die Partie lief auch genau so wie 2 wochen davor. Erst konnten die Grazer Juniors mithalten und die Partie ausgeglichen gestalten bis sich Fehler einschlichen und gegen Ende hin damnn nichts mehr zusammenlief. Endstand deutlich: 13:4 für Catchup.
Soulgringos taten sich wie erwartet schwer gegen innerCircle hatten aber immer ihren Vorsprung uns spielten souverän  die Partie zu Ende (12:8).

Spiele um „Oben“ zu bleiben

Die Ergebnisse des Morgen bedeuteten undiscovered gg. upsadaisy und W.underteam gg. InnerCircle, der Verlierer muss 2013 in die Relegation. Underdog gg. Mitfavoriten und die NEuauflage des Finales von 2011.

Wie im ersten Sonntagsspiel startete UD katastrophal. 4:1 war der Zwischenstand zu Gunsten von undiscovered. Mehrmals hatte man danach den Eindruck das UD die Kontrolle übernehmen würde, aber Fehler im Angriff verhinderten die Aufhohljahgt. Zu Beginn konnte undiscovered noch leichte Punkte erzielen, vor Allem weil das Handlerspiel gut funktionierte und Größenvorteile bei den Damen ausgenutzt werden konnten. Größenvorteile tut den und. Mädels unrecht, sie waren auch mehr eingebunden und aktiver im Spiel als die UD Damen. Zur Halbzeit stand es 7:5 für undiscovered, der Vorsprung war noch da aber UD war jetzt dran. 10 Minuten vor Schluss war der Spielstand 8:8 und beim Ende der Zeit 9:9, Spiel auf 12. Das Spiel war mittlerweile von Turnovers auf beiden Seiten geprägt. Bei den Grazern wurde jetzt mehr Risiko genommen und es wurde zum Teil belohnt auch wenn der ein oder andere blöde Turnover vor der Endzone dabei war. UD quälte sich übers Feld, der Intensität der jungen Grazer hatten sie nicht viel entgegenzusetzen. Lange Passes oder Breaks zeigten die Daisies kaum, sie kmpften sich Meter für Meter übers Feld bis jemand einen, meist anfängerhaften, Fehler beging. Die Gruppenpartie hatte noch mit 13:5 für UD geendet und die Situation das man gegen den Abstieg spiel war eindeutig angenehmer für die jungen Grazer. Jeder und. Punkt wurde seit Beginn der Partie bejubelt und die Unterstützung der Sideline war gegen Ende hin noch immer Groß obwohl Catchup sich schon aufs Halbfinale vorbereiten sollte.
Undiscovered schaffte das 11:10 und war nurmehr einen Punkt vom Klassenerhalt entfernt. Es sollte ein Punkt folgen der die gesamte Partie widerspiegelte. UD schenkt die Scheibe wiederholt in aussichtsreicher Position her, UN ist stehend K.O. und muss oft bei hohem Stallcount lang werfen. Immer wieder kommt ein langes Teil an nur um von einem Turn vor der Zone gefolgt zu werden. Der letzte Punkt hat Alles, verbissenen Kampf, Handblocks und ein besseres Ende für undiscovered, sie schicken UD mit 12:10 in die Relegation.

Im Parallelspiel kann das W.underteam von Anfang an davon ziehen. Es steht 10:6 bevor sich InnerCircle zu wehren beginnt. Das Aufbäumen (zwischenzeitlich 11:9) kommt allerdings zu spät und die Innviertler steigen nach dem zweiten Platz im letzten Jahr ab.

Halbfinale

Der Jubel über den Klassenerhalt der eigen Juniors scheint wichtiger für Catchup als das Halbfinale und so  starten die Innsiders mit 4:0. Cachup stellt die Feierei ein und kann verkürzen, 4:2. Der Abstand bleibt bis zur Halbzeit gleich, 7:5. Innsiders, sportlich 4. im Pool wollen die Chance beim Schopf packen. Catchup ist am Aufholen aber die Tiroler punkten stetig weiter. Nach der Halbzeit gelingt noch ein Break zum 9:5. Catchup kämpft sich wieder heran 10:8, bei Spiel auf 11. In der Gruppe konnte Catchup 11:9 gewinnen. Die Catchup Zone schafft Turn um Turn bis zum 10:10. Den Tirolern wird es dann zu bunt und sie entscheiden das Spiel mit einem langen Pass auf den US-Import Pete. Der Halbfinal Fluch der Grazer bleibt bestehen, wie bei der Open-ÖM sind die Tiroler am Ende Sieger. Endstand 11:10.

Im anderen Halbfinale kommt es zum EÖFC internen Duell zwischen SG und C2C. Soulgringos schaffen früh ein Break und füren 5:3 C2C breakt allerdings zurück. Es scheint sich zuerst eine enge Partie zu entwickeln vor der Pause gelingen SG ein par schnelle Punkte durch Turns direkt vor der C2C Endzone. 7:5.
An die 2. Hälfte werden die Cheekies wohl nicht mehr so gerne zurückdenken es gelingt Nichts mehr und folglich auch kein Punkt. Den passenden Schlusspunkt setzt unser Mann in der AUDL, Schlumpf, mit einem Callahan zum 13:5.

Während die Platzierungsspiele laufen setzt ein gewaltiger Herbststurm ein. Das ganze schwächt sich zwar nach 20 Minuten wieder ab, aber die Platzierungsspiele sind trotzdem für den unbeteiligten Zuschauer kaum auszuhalten. 5.W.underteam 6. undiscovered 7.upsadaisy 8.InnerCircle

Finale

Die Geschichte des Finales ist schnell erzählt. Innsiders scheinen überrascht vom und mehr als zufrieden mit dem eigenen Erreichten und starten gemütlich. Die Folge ist eine 5:0 Führung für die SoulGringos. Es gibt zwar ein kurzes Aufbäumen aber näher als auf 6:3 kommen die Tiroler nicht heran. Am Ende steht es 12:5 für die Gringos die sich über ihren ersten Meistertitel freuen.

C2C schnappt mit einem 10:8 Catchup die Medaille weg und revanchiert sich für die Universepoint-Niederlage im ersten Gruppenspiel.

Lehren vom Wochenende

4 Damen reichen um Mixed Meister zu werden.
Man sollt schon ein bissl zamgspielt sein.
Man kann sich den ganzen Samstag zusammenspielen.
Das konstanteste Team gewinnt.
Ein Qualiturnier ist eine gute Vorbereitung.
Comebacks gelingen selten.

1.Soul Gringos
2. INNsiders
3. Cheek2Cheek
4. Catchup
5. W.underteam
6. undiscovered
7. upsadaisy
8. InnerCircle

Fotos
zerpixelt
ulti mat

4. Oktober 2012
von Peter
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Der Weg zur MÖStM

Nachdem im letzten Jahr erstmals das System  mit zwei Leistungsstufen bei der Mixed ÖM durchgeführt wurde, geht man im Frisbeeverband dieses Jahr einen Schritt weiter und trennt die Relegation (genannt MÖM) und den Hauptbewerb Staatsmeisterschaft (MÖStM) auch zeitlich. In diesem Jahr finden beide Turniere an einem Ort, in Strebersdorf, was aber eher ein Zufall ist nachdem auch zwei verschiedene Veranstalter die beiden Meisterschaftsrunden durchführen.

In Innsbruck letztes Jahr konnte man sehen, dass die Großveranstaltung Mixed ÖM für Veranstalter kaum mehr zu handhaben ist. Für den Bewerb meldeten 2012 16 Teams. Traditionell findet auch immer gleichzeitig die Juniors Meisterschaft statt. Eine Tradition mit der letztes Jahr gebrochen wurde  als es eine eintägige Juniors ÖM mit einem anschließenden Nationalteam Sichtungstag gab.

Im letzten Jahr habe ich ja den Blog ins Leben gerufen und gleich alle Teams für die MÖM bewertet. Auch wenn das sehr unterhaltsam sein mag, werde ich das für diese MÖStM unterlassen. Man sieht einfach übers Jahr kaum Mixed-Teams in voller Stärke kompetitive Turniere spielen. Außerdem sind viele Teams einfach zusammengewürfelt aus den Openteams mit Frauenverstärkung und das funktionier an Turnierwochenenden mal so und mal so.

Mixed Relegation

Im Vorfeld der Mixed ÖM bei der zwei Spots für die MÖStM zu vergeben waren hörte man von vielen Teams das selbe: „Alles nur nicht gegen Catchup im Halbfinale.“. Die Grazer waren nach dem überraschenden und sehr endtäuschenden 8. Platz im letzten Jahr gefürchteter Gegner und von allen Seiten als Fixaufsteiger gehandelt.

Catchup konnte alle Spiele in der Gruppe klar gewinnen. Gegen den eigenen Nachwuchs gab es ein 13:5. Flying Circus schaffte das beste Ergebniss gegen Catchup und schaffte 7 Punkte. Die Grazer hingegen beendeten alle Spiele mit 13 Punkten, hatten also in der Gruppe keine Probleme.
Undiscovered konnte gegen die beiden anderen starken Teams in der Gruppe (SAW, Flying Circus) jeweils klar 13:7 gewinnen und sicherte sich den zweiten Gruppenplatz und damit die Chance zum Aufstieg.

In Gruppe 2 konnte sich Mosquitos durchsetzten und fand im Rennen um den so wichtigen ersten Gruppenplatz kaum Gegenwehr vor. Alle Gruppenspiele am Samstag endeten 13:4 nur im „Guten Morgen Spiel“ am Sonntag schaffte Dreh&Trink einen Punkt mehr. Dieses 13:5 war einem Ausscheidungsspiel gleich zu setzen, denn der Verlierer würde im Halbfinale auf Catchup treffen.

Die Halbfinales, in diesem Fall „Games to Go“ also Saison entscheidende Partien, begannen beide mit Führungen für die Außenseiter. Nachdem ich einen klaren Catchupsieg gegen D&T erwartet hatte war ich bei der zweiten Halbfinalpartie und war sehr überrascht als ich den Zwischenstand 4:1 für D&T vernahm.

Undiscovered konnte Fehler der Mosquitos ebenfalls nutzen und einen Vorsprung heraus arbeiten. Während am anderen Feld Catchup total die Kontrolle übernahm und die Partie schnell mit 13:4 beendete entwickelte sich zwischen den Mosquitos und undiscovered ein Krimi um den Aufstieg. Die jungen Grazer waren immer in Front und konnten die Klosterneuburger bis zum Ende auf Distanz halten. Die Freude war groß als das Spiel bei 13:11 zu Ende war.

Im Finale in dem sich also nurmehr um das Seeding für die MÖStM ging trafen Catchup und der eigene Nachwuchs aufeinander.  Die anfängliche Gegenwehr der Juniors brach bald zusammen und die „Alten“ verschafften sich den gebührenden Respekt. Das Spiel war aber eher eine Feier des Grazer Ultimate Programms mit Zuschauern aus ganz Österreich als ein Finale.

Den Spirit gewannen Flying Circus, wer sonnst.
Alle Ergebnisse zum nachlesen. 

Ausblick MÖStM

Bei der MÖStM kann man in dem Jahr neben dem obligatorischen herbstlichen Wetter 8 Teams auf Augenhöhe erwarten.

W.underteam
Wird sich personell mit einem  anderen, jüngeren Gesicht als letztes Jahr präsentieren. Man kann einige aus dem bei der BÖM erfolgreichen Unreal Ultimate Team erwarten. Taktisch ändert sich wohl nichts. 4er-Schirm wird dem Gegner als Frage entgegengeworfen, man wird sehen ob die Teams Antwoten parat haben. Der Erfolg vom letzten Jahr wird glaube ich nicht wiederholt werden.
InnerCircle
Sind wahrscheinlich wieder ein heißer Tip aufs Halbfinale, vor Allem wenn die Starter halbwegs frisch bleiben bis zum Sonntag. Wie im letzten Jahr ist auch in diesem alles sehr mysteriös ich nehme aber an das Team bereitet sich als reines Mixed Team ordentlich vor.
Soul Gringos
Sie kommen in Topbesetzung und sind über Jahre eingespielt. Zum Meistertitel gehts nur über SG.
Cheek2Cheek
Trainieren konzentriert über den Sommer hinweg auf das Turnier hin. Mit dem Ziel erneut, wie 2010, die Überraschung zu schaffen. Wenn andere schwächeln werden C2C zur Stelle sein.
upsadaisy
UD geht einen anderen Weg als letztes Jahr und wird weniger Spieler schicken.Viele Spieler kennen sich schon ewig deshalb muss es kein Nachteil sein das eigentlich keine Mixed Turniere bestritten wurden. Das Pendel kann in beide Richtungen ausschlagen.
Innsiders
Spielten keine Mixed Turnier in voller Besetzung und haben im Gegensatz zu den Daisies nicht die jahrelange Mixed Erfahrung. Drin bleiben sollte sich aber schon ausgehen.
Catchup
Wollen den Abstieg vergessen machen, bei einem guten Wochenende ist alles möglich. Bei der launischen Diva Catchup kanns aber auch immer Ausreißer nach unten geben.
undiscovered
Sie sind der Überraschungsaufsteiger, haben nichts zu verlieren und können sich ganz auf das entscheidende Kreuzspiel gegen einen wahrscheinlich enttäuschten Gegner freuen. In dem Spiel will niemand aus der Gruppe B auf undiscovered treffen. Andererseits haben die Grazer noch die doppelbelastung durch den Juniorsbewerb am Nebenfeld.

Schedule und Gruppen kann man hier sehen.

Berichterstattung 

Berichten werde ich wie von der ÖStM mit Livescores, sofern mich die Technik nicht wieder im Stich lässt und einem Bericht am Samstag Abend. Da gibts dann auch eine Analyse der Teamstärken.

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3. Oktober 2012
von Peter
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Beach ÖM 2012 in Bibione

Die Idee zu Österreichischen Ultimate Meisterschaften am Sand ist wohl den erfolgreichen Strand Nationalteams des letzten Jahres zu verdanken. Vor Allem dem  Enthusiasmus des sehr erfolgreichen Grandmasters Teams und des Mixed Masters Teams ist es zu verdanken das die Idee trotz aller Widrigkeiten umgesetzt wurde. Damit ist Österreich das einzige Land der Welt das einen Beachmeister kürt ohne Zugang zum Meer. Triest ist zwar nur einen Katzensprung entfernt am anderen Ende der Bucht aber unter den aktiven Ultimate Spielern ist die Zahl der unverbesserlichen Monarchisten eher gering.

Nachdem die Organisatoren der BÖM mit dem, von manchen kritisch beäugten, Paul Bernier die Grundsätzliche Möglichkeit einer solchen Veranstaltung abgeklärt hatten wurde zuerst Pfingsten als Termin gewählt.
Bekanntermaßen fanden sich zu wenige interessierte Teams zu diesem Termin was eine Absage der Veranstaltung nach sich zog.

Zum Glück für alle Beteiligten wurde ein Ersatztermin gefunden und der Modus auf Mixed festgelegt. Nachdem die Österreichischen Elite Teams in Maribor 3 Tickets nach Frankfurt lösen konnten bedeutete das zwar das die Top Mannschaften nicht an der ersten BÖM teilnehmen würden. Um deren unausgelasteten Damen die Chance zu geben an der BÖM teilzunehmen und wohl auch im Hinblick auf die ECBU 2013 (European Championship of Beach Ultimate) in Barcelona wurde noch kurzfristig ein Damenbewerb durchgeführt.

Am Damenbewerb nahmen die 3 besten österreichischen Damenteams teil und erspielten den Meister im Round Robin. Für die Damen bedeutete das 9 Spiele à mindestens 40 Minuten an 2 Tagen denn alle waren auch bei Mixed Teams aktiv.
Nachdem Box am ersten Tag sowohl gegen Eyecatchers als auch UnrealW.adiesBang blieb nur die Bronzemedaille. Am Sonntag kam es dann zu einem richtigen Finale zwischen den Grazerinnen und dem zusammengewürfelten Haufen unter der Schirmherrschaft der W.adies. Die ,nennen wir sie, W.adies konnten den Grazerinnen, die auf die steirischen Teams und auf die Raiders im Mixed-Bewerb verteilt waren, nicht viel entgegensetzten und so sicherten sich die Eyecatchers den BÖM-Titel 2012 und konnten den Sonnenschirm mit nach Graz nehmen.
Der Spiritpreis ging ebenfalls nach Graz.

Im Mixed Bewerb, der durch das Angebot Mädels-Pick-Ups aus Graz in Anspruch nehmen zu dürfen, mehr Teams als ursprünglich gedacht beheimatete, traten 12 Teams in 2 Gruppen gegeneinander an. Beide Gruppenköpfe waren als klare Favoriten vor dem Turnier zu handeln, es wurde von Allen ein Finale W.underteam gegen Soul Gringos gerechnet.

In Gruppe B gab es auch einen suveränen Favoriten. Die Soul Gringos gewannen alle fünf Gruppenspiele. Im letzten Spiel am Samstag trafe Chuck Bronson, die bis dahin nur gegen die Gringos unterlegen waren, auf den ungeschlagenen W.underteam Nachwuchs genannt Unreal Ultimate. Der Sieger sollte freie Bahn zum zweiten Gruppenplatz haben. Chuck Bronson hatte im letzten Training vor der BÖM noch gegen UU gespielt und ihnen die Schwächen ihrer Zone aufgezeigt. Das Zwang die durch ihren Trainer Benji verstärkten Juniors die gewohnte, und bei der BÖM auch erfolgreiche Zone im Köcher zu lassen und „Man“ gegen CB zu spielen. Durch die Dominanz im Training war das Selbstvertrauen bei den Bronson groß und es gelang ein 4:1 Blitzstart. Beim nächsten, endlos langen Punkt hatten die Rosafarbenen 2 mal schon in der Endzone die Hand an der  Scheibe UU gelang jedoch das 4:2 und damit eine Wende. Beim wieder Endlosen Punkt zum 5:5 endeten die 40 Minuten Spielzeit, Spiel auf 7.
CB konnte mit kurzen Passen  einen schnellen einfachen Punkt erzielen und schickte eine fast unveränderte noch ausgerastete Line aufs Feld. Der erste Fehler der Juniors war schnell da Den Bronson versagten allerdings die Nerven vor der Endzone. Unreal Ultimate brachte die Scheibe noch ein mal zur Bronson Endzone konnte allerdings auch nicht Punkten. CB reichte dann ein Endzone zu Endzone zu Masters Vize Weltmeister Ulrich Schreiber um den sieg zu sichern. Die letzte Gruppen Partie gg. Dreh&Trink war nurmehr Formsache und somit waren die Kellerkinder von CB plötzlich im Halbfinale einer Meisterschaft.

In der Gruppe A kam es am Samstag im vierten Spiel zu einer großen Überraschung. TSV/TSVG aus Gleisdorf konnte ein ausgelaugtes, unterbesetztes Wunderteam (am Ende der Partie waren nurmehr 3 Männer und 3 Frauen übrig) mit 2 Punkten unterschied besiegen. Vor dem letzten Gruppenspiel am Sonntag war die Reihung in der Gruppe 1.Gleisdorf 2.W.underteam 3. Raiders.

Die Steirer dürften ihren Erfolg allerdings zu stark gefeiert haben denn im morgentlichen Spiel gegen Disc Fiction wurde der Platz im Halbfinale verspielt. Es reichte nurmehr zum 3. Gruppenplatz.

Die Halbfinale lauteten also W.underteam gg. Chuck Bronson und Soul Gringos gegen Winona Raiders.

Die Mödlinger waren im Halbfinale nicht zu stoppen und gewannen klar mit 8:3. Übers Wochenende hatte sich ein sehr gutes Zusammenspiel im generationenüberspannenden Team entwickelt.

Die Wunderteamzone hatte nicht mehr die Kraft Chuck Bronson unter Druck zu setzen und so gelang es CB ins Finale einzuziehen.

Im Finale gelang den Raiders der bessere Start, schnell führten sie 3:0. Bei Chuck Bronson schlichen sich Fehler ein die man das ganze Wochenende lang kaum gesehen hatte und der Druck durch den Rückstand und die davon rinnende Zeit waren zu groß. Am Ende stand es 11:6 für die Winona Raiders. Sie dürfen sich somit erster Österreichischer Beach Meister nennen.

Den besten Spirit hatte Flying Circus, wer sonnst.

Die Veranstaltung war sehr gelungen. Die Leistungen, die man von anderen Turnieren gewohnt ist, kann man bei so geringen Kosten wie sie an diesem Wochenende waren nicht als Veranstalter bieten. In einer, wenn auch ausgestorbenen, Touristenhochburg wie Bibione ist das für alle Teams allerdings leicht in Kauf zu nehmen.

Platzierungen:

1. Winona Raiders                        1. Eyecatchers
2. Chuck Bronson                          2. W.adiesBang
3. Soul Gringos                               3. Box
4. W.underteam
5. Unreal Ultimate
6. TSV/TSVG
7. Flying Circus
8.Dreh&Trink
9. Disc Fiction
10. Augärtner
11. Spritz
12. AmPullen

Spirit:

Flying Circus                                   Eyecatchers

26. September 2012
von Peter
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EUCF Frankfurt 2012

In diesem Jahr wird dem European Ultimate Championchip Finale (EUCF) in Österreich sicher mehr Beachtung zukommen als 2011.
Der simple Grund, 2012 sind 3 Österreichische Teams in der Challenger Division am Start im Gegensatz zu den einsamen BigEZ vom letzten Jahr. Der Damenbewerb findet ohne Österreichisches Team statt nachdem letztes Jahr noch die Eyecatchers die Fahne mit einem Spiritsieg hochgehalten haben.
Der Damenbewerb wird hier also unter den Tisch fallen……

Die EUCF ist die jährliche Europäische Klubmeisterschaft die immer mit 24 Open-Teams  und 10 Damen-Teams am Ende des Sommers ausgetragen wird. Das Finale in Frankfurt ist der Dritte Schritt nach Sectionals wo man sich für die Regionals qualifizieren kann wo es dann um Plätze fürs Finale um die Krone des Europäischen Clubultimates geht.

Die Österreichische Staatsmeisterschaft gilt als Sectional was den Elite Teams ein lästiges Qualifikationsturnier erspart allerdings auch zu Problemen führt. Projektteams sind so eigentlich nicht möglich, außer sie treten schon bei der ÖStM an. Wie FWD>> (Upsadaisy mit Innsiders) in  die Rosterregeln der European Ultimate Federation(EUF) passt können plausibel nur unsere Freunde in hohen Ämtern (Oddi) erklären.

Maribor

Ausgehend von den Ergebnissen der ÖStM durften also FWD>>, BigEZ, Catchup und Mosquitos, als bestplatziertes, interessiertes Team am Finale der EUCS  East Region in Maribor teilnehmen. Bei dem Turnier waren vier Spots für Frankfurt zu vergeben. 11 Teams aus Tschechien, Ungarn, Slowenien, Polen, Slowakei und Österreich kämpften um die Plätze.

Silence das Tschechische All-Star Team war im Turnierverlauf kaum gefordert und konnte sich auch im Finale gegen ein groß aufspielendes Catchup durchsetzen. Die Grazer hatten im Turnierverlauf Probleme mit angeschlagenen Spielern konnten aber am Sonntag ihr bestes Frisbee zeigen und im Halbfinale Revanche für die Niederlage bei der ÖM im Spiel um Platz 3 gegen EZ nehmen.

Eine Tücke der Qualiturniere ist das Backdoorgame. In dem muss das Team, welches auf dem letzten Platz, der zur Qualifikation reicht, liegt, noch einmal in einem allerletzten Spiel, nach dem Finale, gegen das einen Platz darunter liegende Team seine Platzierung bestätigen. Der Verlierer des kleinen Finales zwischen FWD und EZ würde also nach zwei Niederlagen in Folge in einem 3. langen Sonntagsspiel im hochsommerlichen Maribor gegen den nach zwei Siegen in Folge selbstbewussten Fünftplatzierten spielen müssen.

FWD konnte sich im Universepoint durchsetzen und damit das Ticket nach Frankfurt lösen.
Für BigEZ blieb also noch die Ehrenrunde gegen Uprising aus Polen. Der Gegner war aus dem Pool bekannt wo er im Universepoint besiegt werden konnte. Das letzte Spiel des Tages versprach also ein Krimi zu werden. Beide Teams waren trotz des langen Turniers topmotiviert und wollten unbedingt nach Frankfurt.
Die Polen hatten den besseren Start und konnten mit bis zu 3 Punkten in Führung gehen. Grund waren vor Allem Missverständnisse in der EZ-Offence die eiskalt ausgenutzt wurden. Zur Halbzeit waren es noch 2 Punkte unterschied aber die EZ waren wieder konzentrierter und konnten auch in der Defence Druck aufbauen.

Langsam sammelten sich auch die übrigen polnischen und österreichischen Spieler um ihre Landsleute anzufeuern. Die Stimmung an der Sideline war am kochen . Am Feld blieb spiritmäßig alles im Rahmen und angesichts dessen wie wichtig die Partie für die Teams war muss man beiden ein Lob aussprechen. In der zweiten Hälfte konnten die EZs den Rückstand aufholen mussten im Double Game Point die Scheibe allerdings zu den Polen pullen. Für die EZs bedeutete das im achten Spiel zum vierten mal Universe Point. Der letzte Pass der Polen verfehlte um Millimeter den Reciver in der Endzone und so konnten die EZs nicht ohne Risiko und Herzflattern den viel umjubelten letzten Punkt erzielen. Die Partie hat wirklich keinen Sieger verdient.

Ausblick auf Frankfurt

In Frankfurt spielen die drei österreichischen Qualifikanten also in der Challengen Division mit insgesammt 16 Teams in 4 Gruppen. Die jeweiligen Gruppensieger können sich in Pre-Quaters hinaufspielen in die top 8. Gegener für die Gruppensieger sind die Gruppen 3. und 4. aus den zwei Elite Division Pools.

Ziel für die Österreichischen Teams wird wohl eine Top 10 Platzierung sein. Ein Team in den Pre-Quaters wäre eine schöne Überraschung.

Nachdem die BigEZ gerade so die Qualifikation geschafft haben treffen sie auf eine sehr harte Gruppe mit dem Deutschen Meister und letztjährigen EUCF 5. Bad Skid und den letztjährigen EUCF 8. aus Brighton. Cota Rica ist der letzte Gruppen Gegner.

FWD>> trifft auf den letztjährigen EUCF 9. Heidees und  den Gruppenkopf Ragnarock mit denen noch eine Rechnung von Toms Tourney offen ist wo die Dänen im starken Wind einfach überlegen waren. Otso aus Finland ist der 3. Gegner.

Catchup trifft auf die Belgier von Gentle die sich beim EUCR Central gegen starke Deutsche Konkurrenz behaupten konnten. Weitere Gegner sind Friselis aus Versailles und Salaspils aus Lettland.

http://www.strizna.cz/ überträgt live aus Frankfurt und auf facebook kann man am laufenden bleiben.

Viel Glück in Frankfurt vielleicht ist ja eine Überraschung drin!!!!!!!